2014

Im Jahr 2014 wurde der Verein RestEssBar Schweiz von Sarah Weibel & Freunden gegründet. Nach zwei Monaten intensiver Arbeit war es dann endlich soweit: Die erste RestEssBar wurde im Herzen der Winterthurer Altstadt eröffnet. Das Konzept RestEssBar wurde von Anfang an darauf angelegt, in die Breite zu wachsen und über unabhängige Gruppen in anderen Städten grösser zu werden. Es war uns ein Anliegen, dass das Projekt möglichst viele Nachahmer findet und sich zu einem Selbstläufer entwickelt. www.restessbar.ch

2016

Anfangs 2016 hatte Marion Schweizer die Idee aufgegriffen und das Projekt in Gange gesetzt, die Restessbar Solothurn hatte einige Hürden zu meistern. Die Standortsuche stellte sich als grosse Herausforderung dar und viele kleine Erfolge wurden wieder etwas getrübt. Das erste Projekt musste leider kurz vor dem Startschuss wieder begraben werden.

2017

Mit dem Motto „wir geben nicht auf“ fasste Marion das Ganze erneut ins Auge und nahm das Projekt Anfangs Sommer wieder mit der Unterstützung von Laura Hartmann in Angriff. Dies wurde mit der Zusammenarbeit mit dem Alten Spital Solothurn belohnt. Sie stellen dem Projekt Restessbar einen Standort zur Verfügung, die alte Telefonkabine im Foyer. Aktive Mitglieder liessen sich gewinnen, die Zusammenarbeit mit Lebensmittelläden und vieles mehr kamen ins Rollen und nehmen nun Form an. So konnte am 26. Juli 2017 offiziell der Verein Restessbar Solothurn gegründet werden. Am 28. Oktober 2017 war es dann endlich soweit und wir konnten auch den Standort der Restessbar Solothurn feierlich eröffnen.

Eröffnung Restessbar Solothurn
Nach nur einigen Wochen nach der Eröffnung stellten wir mit Freude fest, dass bereits über hundert Menschen den Code bezogen haben und das Angebot rege genutzt wird. Die Restessbar Solothurn dankt hier nochmals allen Helfer*innen, die Touren machen, Sponsoren für das Corporate Design und das Drucken der Flyer, Spender*innen des Eröffnungsapéros, der Restessbar Schweiz und allen die das Projekt unterstützen und nutzen. Ende 2017 lancierten wir auf der Plattform wemakeit.com unser erstes Crowdfunding wo wir es innert kürzester Zeit schafften, den angepeilten Geldbetrag zu erreichen, damit wir auch weiterhin unser Projekt finanzieren können.

2018

Im Mai durften wir an der Aktion „Platz da“ teilnehmen. Ein Aktionsmonat im Öffentlichen Raum. Wir organisierten eine Lebensmitteltauschbörse. Im Dezember 2018 konnten wir endlich unser erster interner Teamevent durchführen, Pizzaessen im Egge 14 und ein Schrottwichteln, dass sich dann noch bis ins Jahr 2019 zog (Jeder musste ein anderes Vereinsmitglied beschenken, das Geschenk durfte aber nicht gekauft werden) Ende 2018 lancierten wir das zweiten Crowdfunding Projekt. Da wir primär keine aktiven Vereinsmitglieder haben welche einen Jahresbeitrag leisten, müssen wir die Ausgaben durch Spenden sammeln. Auch hier wurden die Spender mit feinem Selbstgemachtem aus der Restessbar für ihre Spende entschädigt.

2019

Beim Crowdfunding belohnte sich eine junge Sympathisantin aus Zürich für den grosszügigen Betrag von 300 Fr. ein feines 5-Gang- Menu, welches wir komplett aus den Lebensmittel aus der Restessbar zauberten und dann zu einem feinen Glas Wein servieren konnten. Diesen Preis konnten wir im 2019 einlösen.

Kartoffelchips-Spiesse und Blätterteigröllchen zum Apero, Kartoffelsuppe mit Croutons, Gemischter Salat, Gefüllte Tomaten mit Gemüsereis, 3-erlei Sorbet, Apfel, Mango, Ananas
2019 konnten wir zudem unser 1000′ es Mitglied in unserer Facebook Gruppe bestätigen. Immer mehr Personen interessieren sich für unser Projekt und wollen Lebensmittel retten.

2020

Anfang Jahr führten wir unser zweites Teamevent durch. Zuerst ein gemütliches Beisammensein bei Flammkuchen und Apéro, dann eine Stunde Kniffel und Spannung im Adventure Room und danach als Abschluss ein gemütlicher Drink in der Gassbar. Und dann…. Auch uns hat die Pandemie stark getroffen, wir mussten unseren Standort provisorisch aufgeben. Die geretteten Lebensmittel konnten wir fortan aber vor dem Alten Spital direkt aus dem Auto verteilen. Leider konnten so nur zu einem kurzen Zeitpunkt pro Tag Lebensmittel abgeholt werden. Trotz allem blieben die laufend Kosten wie z.B. unsere Vereinsversicherung bestehen und wir lancierten Anfang und Ende Jahr zwei weitere Crowdfunding Aktionen. Auch mit dem Ausblick auf einen neuen Standort den wir in Aussicht hatten, lancierten wir die Projekte um unser Budget aufzustocken, damit wir dann sofort mit den Umbauarbeiten am neuen Standort starten können. Doch leider wurde das Projekt kurz vor er Vertragsvereinbarung gekippt und unsere Anstrengungen wurden zunichte gemacht. Neu können wir beim Happy Beck Lebensmittel abholen.

Teamevent bei Stefan und Sandra www.flamme.so

2021

Auch das Jahr 2021 stand unter dem Schatten der Pandemie. Zwischenzeitlich konnten wir wieder die geretteten Lebensmittel im Kühlschrank deponieren, bevor wir dann im Herbst wieder aus dem Auto die Lebensmittel verteilen mussten. Leider ging auch die Pandemie an unseren Partnern nicht spurlos vorbei, das Avec in Solothurn wurde geschlossen. Auch beim Happy Beck konnten wir Aufgrund von Änderungen des Angebots nichts mehr abholen.

Jan